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Argo’s other History Lesson.

10 Dez

Gun to head: This is my movie of the year: Argo. Yes, I loved Clooney in The Descendants. And, of course, there’s no way I couldn’t fall in love with To Rome with Love itself. But Argo is the movie for me in 2012. Best Ben Affleck ever, thrilling plot even though you know the end in advance and a great piece of Zeitgeist of the Iran Revolution 1979.


Then again, there is one more thing. It’s scary in another way. In fact, the thing that stroke me the most was the descent into the world of my childhood – the world of the late 70’s in that you were still allowed to smoke in a Swissair plane (not that I ever wanted to), MGM dominated the film industry just like RCA the record industry. In short: They are all gone by now.

That’s something to think about when looking back to this decade in 10, 20, 30 years. If you want to capture the spirit of our time, you will capture it with people running around in the iWorld – just like in the introduction of the recent NBC Tim Cook Interview.

iPhone 5.

2012: This is you, living in your own iWorld, the world of your iPhone and iPad. (And yes, maybe even Android phones.) Now here comes the scary part – at least for Apple investors: Will the most fancy products that doubtlessly define our era still be the ones that define the next decade and the decade after?

Pan-Am TV Series

Photocredit: ABC/Sony Pictures Television

It never happened in history for one global brand to dominate for decades. Think Kodak, think Pan AM (Trailer of the ABC TV series), think GM. That’s the scary side-aspect of Argo. It reminded me of one thing painfully: Even the biggest growth story in history will end at some point. It’s inevitable. The trillion dollar question for Apple shareholders remains – just when.

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Fünf Jahre.

30 Jun

Keine Frage: Das iPhone hat die Welt verändert. Es gibt kein Stück Elektronik, das ich Jahr für Jahr bereitwilliger erneuere, obwohl es weiter problemlos funktioniert. Aber was passiert eigentlich, wenn man das fast eingestaubte, erste iPhone aus dem fernen 2007 wieder aktiviert?

Eine Zeitreise beginnt. Mich beschämt es ein bisschen, die alten SMS zu lesen, die auch ohne SIM-Card auf dem ersten iPhone gespeichert sind, die meisten stammen von der Ex-Freundin, man sollte so etwas nicht unbedingt noch mal sehen. Das trifft auch teilweise auf die Fotos zu: Mehr als 3000 Fotos, alle noch da – gute Zeiten, schlechte Zeiten: Moskau-Bilder, New York-Bilder, Mick Jagger in einer Andy Warhol-Austellung, ich selbst auf dem menschenleeren Roten Platz nachts um vier. Bilder, die ich länger nicht mehr gesehen habe, denn mit der dritten iPhone-Generation im Sommer 2009 habe ich mich von der Altlast getrennt, der Speicher war voll, genau wie im richtigen Leben.

Nun also noch mal zurück in die Zeit von 2007/08, als die Welt noch nicht ahnte, dass sie ein Jahr später im Zuge der Lehman-Krise eine komplett andere werden sollte. In einem sentimentalen Anflug schicke ich mir ein Bild aus Hyannisport, das Sekunden später problemlos auf einem iMac erscheint.

Wenige Tage nach dem Lehman-Crash war ich an der Wall Street, dann etwas Entspannung in Neuengland, kurz bevor Teddy Kennedy starb, ich bin aus Versehen durch den Garten gelaufen an jenem Indian Summer-Nachmittag im September, die letzten schönen Tage. Das Schild No Tresspassing war umgekippt. Danach aufgebrachte Sicherheitskräfte, die lächeln, als sie mein iPhone beim Abtasten entdecken. „Good choice“, sagte einer, 2008 schon. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die Kolumne zum fünfjährigen iPhone-Geburtstag gibt es bei WELT Online.

Apple, Inc. on Top of the World.

9 Aug

One moment in time: Apple, Inc. briefly overtakes Exxon Mobil as the most valuable company on the planet. At 1:19 Eastern time, Apple was valued at 341,45 billion $ (shares trading at 368,42 $), while Exxon was worth 341,42 billion (trading at 70,22 $ per share). Congratulations, Apple! It’s been a long time coming…

Beschlagenes Küchenfenster

27 Feb

Der Schnee lag immer noch in den Winkeln seines Gartens, obwohl seit Wochen kein neuer gefallen war. Die ersten Vögel zwitscherten, sechs Uhr dreißig am Sonntagmorgen. So oder so – es würde Frühling werden, schon in ein paar Wochen, auch wenn er jetzt ferner denn je schien.

Er wandte sich vom beschlagenen Küchenfenster ab, noch immer das iPhone in der Hand. Auf dem Display überflog er zum siebten Mal die Mail, die er vor Stunden geschrieben hatte, aber noch nicht abschicken wollte. Nur ein Klick, dann wäre alles anders.

Er öffnete jetzt die Terrassentür und trat in den kalten Morgen hinaus, in Jeans und Sweatshirt. Die eisige Morgenluft umhüllte ihn, fünf Sekunden freundlich, zwanzig Sekunden fragend, nach dreißig Sekunden grimmig. Er atmete aus und sah seinem Atem nach, der nach einem halben Meter in der Nacht verschwand. Konnte er das nicht auch?

Es ging nicht. In einer halben Stunde wäre es ganz hell, das ließ sich nicht vermeiden, so wie sich alles andere auch nicht vermeiden ließ. Er ging zurück in die Küche, schloss die Tür, entriegelte das iPhone – und drückte ab.

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